, 20.07.2013

Dr. Monika Stolz, ehemalige baden-württembergische Ministerin für „Arbeit und Soziales“, besuchte die Max-Gutknecht-Schule sowie das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ)

Dr. Monika Stolz, ehemalige langjährige baden-württembergische Ministerin für „Arbeit und Soziales“, besuchte am 19. Juli 2013 die Max-Gutknecht-Schule sowie das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ), beides Einrichtungen des Berufsbildungswerks Adolf Aich, am Standort Ulm.

In ihrer Eigenschaft als Abgeordnete des baden-württembergischen Landtags, nutzte Frau Stolz die Gelegenheit, sich über die Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie die individuellen Bedürfnisse der oftmals in mehrerer Hinsicht benachteiligten jungen Menschen zu informieren.

Nach der Vorstellung der Schule sowie des RAZ, konnten bei einer fachlichen Diskussion wichtige schul- und bildungspolitische Fragen aus Sicht der Sondereinrichtungen erörtert werden.
Beeindruckt zeigte sich Frau Stolz von einem Zusammentreffen mit Schülerinnen und Schülern zweier Berufsschulklassen. Sowohl bei den Bäckerfachwerkern als auch bei den Verkaufshelferinnen im Bäckerhandwerk, erhielt sie einen Einblick in die oftmals schwierige Ausbildungs- und Lebenssituation der Jugendlichen.

Bei der abschließenden Hausführung konnte Frau Stolz dieselben Berufsschüler in ihren Klassenzimmern  und in ihren Ausbildungswerkstätten in Theorie und Praxis erleben. Frau Dr. Stolz fand lobende Worte vor allem für die hohe Bestehensquote und der sich anschließenden beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten zum Vollberuf. Bewährt hat sich ihrer Meinung, dass die beruflichen und schulischen Abschlüsse als Hauptschulabschlüsse anerkannt werden können. Frau Stolz hatte aber auch ein offenes Ohr für die in den letzten Jahren erschwerten schulischen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Abschließend hob Frau Stolz, auch im Hinblick auf ihre Tätigkeit als Vorsitzende des „Bundesverbandes katholischer Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Jugendliche“, einen Aspekt besonders hervor. Schon immer seien Rehaausbildungen in Berufsbildungswerken bzw. Regionalen Ausbildungszentren eine wichtige Form von beruflicher und gesellschaftlicher Inklusion gewesen. Leider habe nach ihrer Meinung, eine „Ideologisierung“ der Begriffe stattgefunden – was sehr bedauerlich sei.

Roland Groner, Schulleiter (kommiss.) der Max-Gutknecht-Schule

Foto 1: Frau Dr. Stolz im Gespräch mit Berufsschülerinnen
Foto 2: Besuch im Bäckereiverkauf: Frau Dr. Stolz mit Schulleiter R. Groner
Foto 3: Besuch in der Backstube: RAZ-Leiterin B. Simon mit Frau Dr. Stolz

Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart