, 29.10.2015

VAB-Schülerevaluation Schuljahr 2014/2015

Im VAB (Vorqualifizierungsjahr Beruf/Arbeit) der Max-Gutknecht-Schule Ulm wurde am Ende des Schuljahrs 2014/2015 eine Schülerevaluation durchgeführt. Von den insgesamt 24 befragten VAB-Schülern sind 71 % männlich und 29 % weiblich und der Großteil der Schüler ist zwischen 16 und 18 Jahre alt.

Als „hilfreich“ schätzen dreiviertel der Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ein, während des VAB in den hauseigenen Werkstätten zu arbeiten. Der restliche Teil wünscht sich eine größere Berufsauswahl, gerade auch in den sozialen Bereichen.
Auf die Frage, ob das VAB bei der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf eine wichtige Rolle einnimmt, bejahten diese über 83 %. Auch die drei VAB-Außer-Haus-Praktika, sind für den weitaus größten Teil der Schüler bei der Berufswahl mitentscheidend.

Ein weiterer Bereich der Umfrage handelt von der Lehrer-Schüler-Beziehung: 92 % der befragten Schüler kommen gut mit ihren technischen Lehrern zurecht. Sie sind sogar der Meinung, dass sie bei der Ausführung der praktischen Arbeiten gut angeleitet werden. Ebenso gut kommen die Schülerinnen und Schülern mit ihren Berufsschullehrern, die im VAB unterrichten, klar. Dabei halten 88% die Vermittlung des Unterrichtsstoffes für verständlich, und 84 % schätzen zusätzlich die Unterstützung der Lehrer.

Darüber hinaus behaupten sogar alle Schülerinnen und Schüler den Lernstoff „gut“ bis „sehr gut“ zu verstehen. Auch sind sie der Meinung, dass sich ihr eigenes Arbeitsverhalten, wie Tempo, Genauigkeit, Ausdauer, Ordnung etc. während des Jahres verbessert hat.

Schlussendlich halten die Schülerinnen und Schüler die gesamte Einrichtung (Max-Gutknecht-Schule und das RAZ) für „echt gut“, auch seien „die Lehrer voll nett in der Schule“. Zu kritisieren seien nur noch die Spinde in den Umkleideräumen, da diese „nicht einbruchsicher“ sind.
Aus Lehrer- und Schulleitungssicht kann man also sagen, dass das - alles in allem - ein sehr gutes Ergebnis ist. Die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler ist erfüllt und das steht an oberster Stelle. Es fehlen zum kommenden Schuljahr nur noch stabilere und sicherere Spinde, damit alle „voll zufrieden“ sein können.

 

Sabrina Wachter,

FSJ-Praktikantin an der Max-Gutknecht-Schule

Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart