Allgemeine Daten / Kennzahlen

Name der Schule Max-Gutknecht-Schule
Sonderberufsschule / Sonderberufsfachschule der Liebenau Berufsbildungswerk gemeinnützige GmbH
Anschrift Schillerstraße 15, 89077 Ulm
Telefonnummer 0731 - 15 93 99 - 0
Faxnummer 0731 - 15 93 99 - 111
E-Mail info@mgs-ulm.de
Homepage www.mgs-ulm.de
Schulleitung Herr Roland Groner
Schulleitung  (stellvertretend) Frau Sibylle Porske
   
Zahl der Schüler 173
Zahl der Lehrer 26
   
Verpflegung Restaurant mit Mittagessen, hauseigene Bäckerei, Fleisch- und Wurstverkauf
   
 Fremdsprachen Englisch
   
Rollstuhlgerechte Einrichtung ja
InformationsveranstaltungenElternabende im VAB, Tag der offenen Tür
  

Beschreibung der Schule

Die seit 1998 bestehende Max-Gutknecht-Schule (MGS) ist auf Jugendliche spezialisiert, die in ihrem Lernvermögen beeinträchtigt sind. Zusammen mit dem Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) bildet sie den Standort Ulm der Liebenau Berufsbildungswerk gemeinnützige GmbH.

Kleine Klassen, individuelle Förderung und Betreuung, angepasste Unterrichtsmethoden und auf kognitive, psychische und soziale Beeinträchtigungen spezialisierte Lehrkräfte, sind die Charakteristika der MGS. Besonderer Wert wird auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Stärkung der Sozialkompetenz gelegt.

Berufsschule

Die Schule bietet Schülern mit diagnostizierten Lernbeeinträchtigungen die Möglichkeit, einen qualifizierten schulischen Berufsbildungsabschluss sowie einen gleichwertigen Hauptschulabschluss zu erlangen.

Für die folgenden, meistens theoriereduzierten Berufe, vermittelt die Max-Gutknecht-Berufsschule innerhalb des dualen Ausbildungssystems die fachtheoretischen und allgemeinbildenden Unterrichtsinhalte: Im Berufsfeld „Verkauf und Service“: Verkäuferin/-in (IHK), Verkaufshelfer/-in im Bäckerhandwerk, Fachlagerist/-in, Fachpraktiker/-in Verkäufer  im Lebensmittelhandwerk (Schwerpunkt Fleischerei), Fachkraft im Gastgewerbe.

Folgende Fachpraktikerberufe in den Bereichen Ernährung/Handwerk: Küche und Bäcker, Kfz-Mechatronik, Gebäude- und Umweltdienstleistungen, Maler, Gartenbau und Holz.

Berufsfachschule

Im allgemeinen Bereich bietet die MGS im Rahmen einer einjährigen  Berufsvorbereitungsmaßnahme, das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) in Vollzeitform an. Ziel des VAB ist, die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit, ihren theoretischen Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten so weit zu fördern, dass sie anschließend eine ihnen angemessene Ausbildung erfolgreich beenden können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den gleichwertigen Hauptschulabschluss zu erlangen. Auch im VAB können nur Schüler mit diagnostizierten Lernbeeinträchtigungen aufgenommen werden.

Im sozialen Bereich bietet die MGS den zweijährigen schulischen Ausbildungsgang zur/m staatl. anerkannten Alltagsbetreuer-/in an. Das Angebot zielt auf junge Menschen, für die eine Pflegehelfertätigkeit (noch) nicht in Frage kommt, und daher (zunächst) eine Grundausbildung im Betreuungsbereich anstreben. Die Schüler besuchen den theoretischen Unterricht an der Berufsfachschule und absolvieren parallel ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung (z.B. in der Altenhilfe bzw. Behinderten- oder Krankenpflege). Die Ausbildung endet sowohl mit einem staatlich anerkanntem Berufsabschluss als auch mit dem gleichgestellten Hauptschulabschluss.

VABO - Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen)

Im VABO, dem Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen, werden junge Einwanderer auf ihr Leben in Deutschland vorbereitet.

Neben der Vermittlung von allgemeiner Bildung sind wesentliche Ziele der zwölfmonigen Maßnahme das Erlernen der deutschen Sprache, das Kennenlernen des Alltags sowie vor allem die berufliche Vorbereitung. Die Vorbereitung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erfolgt über unterrichtsbegleitende Berufspraktika, die die Schule zum Teil im Haus, aber auch außer Haus, zusammen mit verschiedenen Kooperationsbetrieben, durchführt.

Die BVE (Berufsvorbereitende Einrichtung) und das KoBV (Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt)

Der Unterricht in der BVE soll besonders beeinträchtigte Schüler auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten. Dies betrifft Schulabgänger aus SBBZ, die für eine berufliche Ausbildung nicht (oder noch nicht) in Frage kommen. Der Unterricht findet in Vollzeitform statt und wird begleitet von fachpraktischem Unterricht in den jeweiligen Praxisbereichen im Haus sowie in externen Kooperationsbetrieben. Die Dauer des BVE beträgt ein bis drei Schuljahre und endet mit dem BVE-Abschlusszeugnis. Nach der BVE kann eine Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bzw. eine KoBV-Maßnahme folgen.

Bei der KoBV  handelt sich um eine bis zu 18 Monate dauernde, duale, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, die im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt wird. An zwei Wochentagen findet an der MGS der schulische Teil der Maßnahme statt; während der drei Praxistage werden die Schüler in externen Betrieben auf ihre Berufstätigkeit vorbereitet. Im Idealfall übernimmt der Betrieb, in dem der praktische Teil der Ausbildung absolviert wurde, den KoBV-Schüler danach als angelernte Kraft. Ein Unterstützungsteam begleitet die Schüler bei der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

 

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