Wie lernt man den wertschätzenden und bewussten Umgang mit Essen und Essensresten? Hierzu veranstaltet das hauswirtschaftliche Fachpersonal des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis regelmäßig für Schulklassen ein in sich abgeschlossenes Projekt vor Ort in der Kantine.

Eine vielfältige theoretische Einführung zu diesem Thema vermittelte zu Beginn die Informationen zu dem komplexen Thema der nachhaltigen Verwendung von Lebensmitteln und beeindruckte die Schüler/innen. An verschiedenen Lernstationen konnten die Klassen daraufhin ihre neu erlernten Erkenntnisse vertiefen und ihren selbstständigen Gestaltungsraum dadurch erweitern. Aus den fünf Nahrungsmitteln Brot, Karotte, Apfel, Ei und Kartoffel folgten die Schüler der Einladung der Fachkraft des Landratsamtes, einfache Gerichte in der Großküche zuzubereiten. Im wertschätzenden und handlungsorientierten Umgang und Verarbeitung mit diesen Lebensmitteln und Lebensmittelresten gelangte jeder Teilnehmer zu weiteren Erkenntnissen, wie man verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgeht. So stellte dieses Koch-Angebot einen praxis-orientierten Handlungsraum dar, der sich mit dem Lehrplanzielen der Berufsvorbereitung perfekt ergänzte.

Hinzu kam, dass die Schüler zum Schluss zur Erkenntnis gelangten, dass der Großteil der Lebensmittelabfälle vermeidbar ist und jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann, auch bei der nachhaltigen Zubereitung einfacher Gerichte des Alltags.

Anschließend wurde das von den Schülern selbst zubereitete Essen genießend eingenommen. In der Schlussrunde wurde auf die Fragen der Fachkraft des Landratsamtes hin reflektiert, was den Schülern am besten gefallen hat, was sie Neues gelernt haben und zukünfitg hoffentlich beachten werden.

Eine gelungene Aktion des Landratsamtes, die sicherlich ihre Wiederholung mit dem nächsten Jahrgang im neuen Schuljahr wieder finden kann. Lehrkräfte und Schüler waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Schüler der KoBV-Klasse beim Käsebrötchen formen im Landratsamt Alb-Donau-Kreis: Was kann ich gegen Lebensmittelverschwendung tun?

Foto/Text: K. Kubiak und M. Fuchs

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